Vor einiger Zeit wurde ja in den Medien darüber berichtet, dass wir Deutschen übergewichtig sind und das zu einem sehr hohen
Teil.
Wenn ich so durch die Straßen von Koblenz oder München laufe, kann ich das manchmal garnicht glauben. Aber man sieht sie schon, diese Klientel. Aber muss man deshalb gleich ein ganzes Volk über
einen Kamm scheren?
Solche Statistiken sind doch nur ein Ausscnnitt aus dem ganzen und meistens auch nicht wirklich aussagekräftig.
Ich persönlich zähle nicht zu der "übergewichtigen" Deutschen Klientel. Ich treibe gerne und viel Sport und ernähre mich meistens auch bewusst und gesund. Solange man das tut braucht man sich auch
keine Sorgen zu machen, es sei denn man ist gesundheitlich so veranlagt, was aber meiner Meinung nach die wenigsten Menschen sind.
Es gibt allerdings auch Menschen hier in Deutschland, die ernähren sich hauptsächlich vom goldenen "M" oder der roten "Krone". Dann ist es kein Wunder, dass in solchen Statistiken von
"Fettleibigkeit der Deutschen" und vielen anderen demuütigenden Sachen die Rede ist.
Auch ist es wichtig schon in der Schulzeit anzufangen die Kinder sportlich weiterzuentwickeln. Die Eltern sollten auch darauf achten, dass ihre Kinder sich in Vereinen orientieren und so erstens
etwas für Ihre Gesundheit zu tun und zweitens von der Straße wegzukommen.
Ich denke meine Gedanken sind einleuchtend und regen zu nachdenken an. Wenn das nicht der Fall sein sollte, so war es wenigstens ein Versuch.
Es gibt durchaus viele junge Menschen in Deutschland, die mit Abschluss ihrer Schulausbildung überlegen eine Laufbahn bei der Bundeswehr zu
beginnen.
Was sagt man am besten solchen Interessenten?
Ich möchte an dieser Stelle berichten, was ich im Laufe meiner jetzt fast 6jährigen Laufbahn bei der Bundeswehr für Erfahrungen gemacht habe.
Ich bin am 1. Juli 2002 in die Bundeswehr eingetreten, eigentlich mit der Absicht, nur den Grundwehrdienst von 9 Monaten zu absolvieren. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch nicht viele Frauen in der
Bundeswehr, es war gerade erst der Anfang dieser "Welle". Das bedeutete für uns, wir hatten darauf noch keine Rücksicht zu nehmen. Weil es schlichtweg keine gab.
Die Grundausbildung in einem jetzt geschlossenen Panzergrenadierbataillon war sehr fordernd und anstrengend aber nicht unmenschlich oder unfair. Wir hatten auch eine Menge Spaß, aber wir sind oft
an unsere Grenzen gestoßen.
Aber ich sage jeden der mich danach fragt, es ist wichtig genau diese Erfahrungen zu machen, denn hier lernt man sich durchzubeißen. Und das habe ich auch getan.
Nach erfolgreichem Gelöbnis nach 3 Monaten wurde ich zum ersten Mal befördert. Das war schon ein bewegender Moment. Allerdings war wohl der bewegendste Moment in den ersten 3 Monaten, das erste Mal
mit einer richtigen Waffe zu schießen auch im scharfen Schuss. Man hat schon einen großen Respekt davor, aber es macht schon Spaß, wenngleich man sich bewusst sein sollte, dass dies kein Spielzeug
ist.
Nach den 3 Monaten bin ich dann heimatnah versetzt worden und habe dort die Tätigkeit eines Kontaktsoldaten im Kreiswehrersatzamt durchgeführt. Dort habe ich junge Menschen beraten und ihnen
erklärt was sie bei der Bundeswehr zu erwarten haben und welche Möglichkeiten haben. Hierbei habe ich ganz eng mit den Wehrdienstberatern dort zusammen gearbeitet.
Diese beiden waren es auch die mir den Anstoß zu meiner eigentlichen Karriere bei der Bundeswehr gaben.
Ich interessierte mich schon lange für Journalismus und Medien und wollte sowas auch gerne machen. Eines Tages meinte der Wehrdienstberater, es gäbe Bataillon was noch im Aufbau wäre und jede Menge
junge Leute suchte in verschiedenen medialen Branchen.
Das hörte sich für mich sehr interessant an und so kam in zu einem Truppenbesuch in diese Einheit. Ich war sofort begeistert über die Möglichkeiten und die Art und Weise wie dort mit den Soldaten
umgegangen wurde.
Also bewarb ich mich auf eine Stelle und wurde nach 2 Monaten genommen auch ohne Test, was mich doch überraschte, aber man sagte mir meine Qualifikationen (Abitur in Fachrichtung Datenverarbeitung)
reichte aus.
Das war mir natürlich recht.
Der Beginn dort war etwas überstürzt, denn als ich ans Kasernentor kam mit meiner Ausrüstung und sagte ich wollte zu der jeweiligen Einheit, sagte man mir, dass es diese noch garnicht gebe. Das war
natürlich sehr lustig, aber ich wurde in eine andere Kompanie geschickt und am nächsten Tag landete ich in meiner jetzigen Kompanie. Ich absolvierte dann einige Lehrgänge für meine Fachrichtung,
ging im September 2003 auf Unteroffizierslehrgang für 1 Monat und lernte dort das Handwerk eines Unteroffiziers. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits Haupgefreiter und Unteroffiziersanwärter und
wurde vorher noch in den Status eines Zeitsoldaten befördert.
Nach den 4 Wochen wurde ich dann Unteroffizier. Dann folgte ein Jahr des Lernes und der Erfahrung sammeln, mit vielen Schießen und Lehrgängen.
Im Oktober 2004 ging ich für 21 Monate in eine zivile Aus-/und Weiterbildung kurz ZAW für Mediengestalter Digital/Print. Hier lernte ich den zivilen Beruf des Mediengestalters was mir auch sehr
viel Spaß machte. In dieser Zeit machten wir auch ein 7monatiges Praktikum, wobei ich hier sehr viel von diesem Beruf lernte und ich mich einige Male auszeichnen konnte.
Nach dieser Zeit im Juni 2006 kehrte ich zurück in meine Stammeinheit und wurde dort dann als Layouter eingesetzt, hatte allerdings zunächst nicht viel zutun, weil es viele andere gab auf diesem
Posten. Ich machte dann einige interne Ausbildungen andere Soldaten in Waffen etc. und konnte so meinen Dienstgrad mittlerweile Stabsunteroffizier festigen.
Das schöne an diesem Bataillon war der Zusammenhalt und der Bezug zum Zivilleben, da man hier nichts macht, was man nicht später noch brauchen könnte. Man kann sich vielfältig weiterbilden und hat
gute Möglichkeiten nach der Bundeswehrzeit eine Anstellung zu finden. Man wird je nach Dienstzeit über mehrere Jahre begleitet und sowohl finanziell als auch beratend unterstützt. Mittlerweile habe
ich sehr viel zutun, da die Hälfte meiner Kompanie seit Anfang März im Auslandseinsatz in Afghanistan ist. Ja wir gehen in den Auslandseinsatz. Jeder Zeitsoldat unterschreibt am Anfang seiner
Dienstzeit, dass er auch in den Einsatz geht. Da wir auch eine spezielle Einsatzkompanie sind, ist es bei uns sehr wahrscheinlich. Aber es sind unvergessliche Erlebnisse. Bisher hatten wir Gott sei
Dank noch keine Verletzten oder gar Tote, aber es ist nicht einfach in Afghanistan.
Das gehört zu unserem Beruf und jeder der mit dem Gedanken spielt einmal zur Bundeswehr zu gehen und sich auf längere Zeit zu verpflichten, dem sollte bewusst sein was er tut.
Es ist kein Zuckerschlecken. Die Ausbildung ist zwar leichter geworden auch wegen der vielen weiblichen Soldaten, aber die Einsatzvorausbildung ist fordernd und nicht ohne.
Was kann ich also abschließend sagen aus meiner Sicht?
Ich kann den jungen Menschen die Bundeswehr nur empfehlen, die Erfahrungen in Ausnahmesituationen machen wollen darunter auch arbeiten. Es wird gerade im Einsatz eine Menge von den jungen Menschen
verlangt und man sollte sich bewusst sein, was man ist, nämlich in erster Linie ein Soldat und der verteidigt seinen Kameraden wenn es zu Ausnahmesituationen kommen sollte. Wir sind keine
Einzelkämpfer, wir sind Teamplayer, wir sind keine Mörder, wir führen unseren Auftrag aus und der hat nichts mit Mord zutun. Wir schießen nur wenn wir bedroht und auf uns geschossen wird, nicht
anders herum.
Wer jetzt also Interesse an der Bundeswehr haben sollte, der kann gerne auf die Homepagewww.bundeswehr.org
oder wer speziell Interesse an dem Bataillon hat in welchem ich arbeite, der kann auf dieser Seite nach dem "Bataillon für Operative Information 950" Koblenz schauen.
Dieses Bataillon gibt es in dieser Form erst seit Oktober 2002.
Ich hoffe ich konnte Ihnen einen Eindruck geben, welche Chanchen und Möglichkeiten die Bundeswehr bietet und Sie können aus meinen Erfahrungen ersehen, dass man als Soldat mehr tut als nur
rumgammeln, saufen, andere Kameraden misshandeln etc.
Es kommt mit Sicherheit des öfteren einmal vor, dass Sie sich überlegen, einen neuen PC oder Mac zuzulegen. Falls Sie die Kosten
für einen ausgewogenen MAC scheuen, fällt dann meistens die Wahl auf den PC. Soweit sogut. Aber Vorsicht!!!
Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, wenn Sie nur ein bisschen Ahnung von Computern haben und wirklich etwas Ordentliches kaufen möchten wovon Sie später auch profitieren: Kaufen Sie
keinen Komplett-PC bei den gängigen Multimedia-Märkten. Denn dabei handelt es sich meistens um Geräte die in einem oder mehreren Bereichen Mängel oder Schwächen aufweisen.
Wenn Sie nur einen PC für Office-Anwendungen brauchen und nicht großartig spielen oder Bild-/Videobearbeitung machen wollen, dann sind diese Rechner ausreichend. Aber alles was darüber hinausgeht
ist eine Sache für einen Fachhandel.
Ich habe mir zum Beispiel vor kurzen einen PC-Komplettsystem von Fujitsu-Siemens gekauft. Der Preis 999 Euro. Da sollte man doch annehmen, dass man dafür einen ordentlichen PC bekommt mit welchem
man Spiele etc. ordentlich spielen kann und den man auch problemlos aufrüsten kann. Aber Fehlanzeige! Das Mainboard unterstützte nur Arbeitsspeicher bis 667MHz-Speichertaktung, es war nur ein
Micro-ATX-Board und in dem Gehäuse war gerade soviel Platz, dass man die Komponenten anschauen konnte. An Aufrüsten nicht zu denken. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, das Gehäuse und das
Board auszutauschen um mehr Qualität in den Rechner zu bekommen. Die Investitionen beliefen sich auf weitere 170 Euro aber sie haben sich gelohnt. Der PC läuft problemlos, leise und gut gekühlt und
belüftet, was der andere keineswegs war. Dort fehlte die komplette Gehäuseinnenbelüftung, gerade bei leistungsstarken Rechnern mit guter Grafikkarte (hier die Geforce 8800GT mit 512MB) notwendig,
da sich diese schon ganz ordentlich erhitzt.
Um diesen Problem und weiteren, wie dem Arbeitsspeicher mit 800MHz-Speichertaktung aus dem Weg zu gehen, habe ich mir wie gesagt diese Komponenten zugelegt und die anderen verkauft. Ich habe den
Entschluss nicht bereut.
Auch im Internet finden Sie unter verschiedenen bekannten Anbieter gute Partner die sich gut beraten bei der Zusammenstellung Ihres PC und diesen auch diesen auch testen. Das ist meist günstiger
und Sie haben auch wirklich etwas davon für längere Zeit. Das nenne ich dann gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
Also dann bis zur nächsten Entscheidung und bedenken Sie meinen Rat.
Ihr Danny Schulze